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DAMIT IHRE REISE EIN GUTES ENDE NIMMT!

 

Die Schweiz ist beim öffentlichen Verkehr (öV) die absolute Spitzenreiterin. Für den Arbeitsweg, die Shoppingtour oder den Ausflug ins Grüne: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind Sie praktisch, unkompliziert und ausserdem sehr sicher unterwegs.

Ein Null-Risiko gibt es aber nicht. 2017 verzeichnete der Bund 167 schwere Unfälle im öV, die Tote, Schwerverletzte oder hohe Sachschäden forderten.

Hinzu kommen mehrere hundert Unfälle mit Leichtverletzten oder geringerem Sachschaden.Oft ist Fehlverhalten die Ursache. Aufmerksamkeit und Vorsicht sind die besten Mittel, um Unfälle zu vermeiden.

WIE VERHALTE ICH MICH RICHTIG IM ÖV?

Unser „Superheld“ und sein treuer Begleiter zeigen, worauf es ankommt. 
Für übermütige Jugendliche hat unser „Superheld“ einen besonderen Tipp. 

EINIGE ZAHLEN

Schwerverletzte im öV im Jahr 2017

Tote im Jahr 2017, 16 davon wegen Leichtsinn oder Gedankenlosigkeit

benötigt ein mit 140 km/h fahrender Personenzug zum Anhalten

Kraft wirken auf eine erwachsene Person, wenn der Bus eine Vollbremsung macht

So hoch ist die Spannung von Eisenbahnfahrleitungen. Bereits eine Annäherung ist lebensgefährlich.

GUT ZU WISSEN


Risiko:

  • Die Wahrscheinlichkeit, im Bahnverkehr zu sterben, ist bei gleicher Strecke 28-mal kleiner als im Autoverkehr. Auch das Reisen in Bus und Tram ist deutlich sicherer als mit dem Auto.
  • Aber auch im Zusammenhang mit dem öV kommen jedes Jahr rund 30 Menschen ums Leben.


Eisenbahnverkehr:

  • Personenzüge können bis zu 900 Tonnen schwer sein und bis zu 200 Stundenkilometer schnell fahren.
  • Je schneller ein Zug fährt, desto grösser ist seine Sogwirkung und damit die Gefahr für Menschen und Gegenstände, die sich in Gleisnähe befinden.
  • Ein Personenzug, der mit 140 Stundenkilometern unterwegs ist und unvermittelt bremsen muss, braucht etwa 750 Meter, bis er zum Stehen kommt.
  • In den Fahrleitungen fliesst Strom mit einer Spannung von 15’000 Volt. Das ist 65 Mal mehr als beim Haushaltstrom. Auch ohne direkte Berührung können bei einer Annäherung tödliche Verletzungen resultieren.
  • Auch bei abgestellten Zügen steht die Fahrleitung unter Hochspannung.


Bus- und Tramverkehr:

  • In der Stadt muss sich der öV den Raum mit Fussgängern, Velofahrern, Autos und anderen Strassenbenutzern teilen. Deshalb können Busse und Trams abrupte Manöver nicht immer vermeiden. Manchmal müssen sie unvermittelt bremsen.
  • Wenn ein Bus eine Vollbremsung macht, wirkt eine Kraft auf die Passagiere, die mindestens der Hälfte ihres Körpergewichts entspricht.
  • Ein Tram wiegt mehr als 30 Tonnen. Wenn es mit 50 Stundenkilometern unterwegs ist, beträgt der Bremsweg etwa 40 Meter. Bei einem Bus sind es fast 20 Meter.

DIE GOLDENEN REGELN


Auf dem Perron und an Haltestellen
:

  • Immer einen Sicherheitsabstand wahren und hinter der weissen Linie bleiben: So fällt niemand aus Leichtsinn, wegen Gleichgewichtsproblemen oder im Gedränge auf die Schienen oder wird vom Sog eines durchfahrenden Zuges erfasst.
  • Aufmerksam und vorsichtig bleiben: Kinder im Auge behalten, Rollkoffer und Kinderwagen gut fixieren – ebenso andere Objekte, die sich bewegen könnten.
  • Nie versuchen, auf einen losfahrenden Zug aufzuspringen oder einen wegfahrenden Bus aufzuhalten.
  • Sich nie in die Nähe von Fahrleitungen begeben und nie auf Züge, Trams oder Busse klettern.
  • In der Nähe von Starkstromleitungen nie mit langen Gegenständen hantieren.


In einem Fahrzeug
:

  • Sich hinsetzen, wenn Sitzplätze frei sind.
  • Sich auf Stehplätzen an einem Griff oder einer Stange festhalten.
  • Erst aufstehen oder loslassen, wenn Zug, Bus oder Tram stillstehen.


Wo Busse, Trams oder Züge verkehren
:

 

  • Augen und Ohren offen halten, um Busse, Trams und Züge sehen und hören zu können. Nicht mit Ohrstöpseln Musik hören oder auf das Smartphone schauen.
  • Nie unerlaubt Gleise überqueren. Immer die vorgesehenen sicheren Wege benutzen (Unterführungen, Passerellen, Bahnübergänge).
  • Signalisation und Sicherheitsbestimmungen beachten.

Happy End ist eine gemeinsame Kampagne des Bundesamtes für Verkehr BAV, der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und der SBB.